Archive for the 'Jugend' Category

Nov 28 2009

Seminar des Ökumenischen Jugendrates in Skopje / Mazedonien

Published by admin under Jugend

Vom 15. – 22. November 2009 fand in Skopje / Mazedonien ein Treffen des Ökumenischen Jugendrates in Europa (EYCE) statt. Auf der Tagesordnung stand das Thema: „Fundamentalismus kontra Menschenrechte“. Zu diesem Seminar reisten Teilnehmer aus mehren Ländern an: Dänemark, Litauen, Lettland, Polen, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Bosnien, Bulgarien, Großbritannien, Frankreich, Schweiz und sogar eine Teilnehmerin aus der USA. Zusammen mit Hans-Bruno Roth / Schässburg und Tibor Konrad / Heltau nahm ich bei diesem Seminar teil.

Der Ökumenische Jugendrat, mit Sitz in Brüssel, lädt regelmäßig junge Christen aller Konfessionen ein, um sich mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen. Dieses mal waren auch Moslems dabei und so entstand ein interreligiöser Dialog. Das Thema, um das man sich sammelte, lautete: „Fundamentalismus kontra Menschenrechte“.

Der Ökumenische Jungendrat hat 2008 eine Kampagne zur Vorbeugung von Fundamentalismus in Zusammenarbeit mit dem Forum islamischer Jugend- und Studentenorganisationen in Europa (FEMYSO) gestartet. Der Fundamentalismus ist in den vergangenen Jahren in Europa zu einer zunehmenden Bedrohung geworden. Die Menschenrechte eines jeden Einzelnen sind in Gefahr. Genau so können Landesregierungen Menschenrechte ignorieren, indem sie den Schutz der Rechte verschiedener Minderheiten verweigern oder die Regeln für die Einreise von Ausländern verschärfen mit dem Argument dadurch die Werte des Landes zu schützen. Es kommt zu Diskriminierung.

EYCE hat nun eine Kampagne gestartet, durch die Vorurteile und Diskriminierung überwunden werden sollen. In Ausbildungskursen sollen junge Christen vorbereitet werden verschiedene Mittel anzuwenden um die Menschenrechte zu schützen. Sie sollen Multiplikatoren dieser Werte werden. Das wichtigste Ziel der Ausbildung ist der konstruktive Dialog. Nur so kann die Zusammenarbeit verschiedener Völker, Kulturen und Religionen gefördert werden: eine Zusammenarbeit im Auftrag der Menschheit und der Menschlichkeit.

In Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens, in der auch die selig gesprochene Mutter Theresa ihren Geburtsort hat, fand nun das dritte interreligiöse Treffen der Kampagne statt. In Volos / Griechenland und Pogradec / Albanien hat man sich die vorigen Male zusammengesetzt und die ersten Bausteine gelegt.

Berichterstattung, Arbeitseinheiten und Vorträge füllten das Tagesprogramm aus. Sehr interessant waren all die Berichte der Teilnehmer über Minderheitenproblematik, die Menschrechte, aber auch über den religiöse Fundamentalismus in den verschiedenen Ländern. Durch verschiedene Übungen wurden wir der Realität in verschiedenen Ländern ausgesetzt. So zum Beispiel mussten wir als Immigranten vor einem „französischen Kommissar“ die Beweggründe unserer Flucht aus dem eigenen Land und der Asylbewerbung in dem europäischen Land aufzuzeichnen. Das kann sich als sehr schwierig gestalten: „Eine bessere Zukunft für meine Kinder…“ So eine Aussage gilt nicht. Auch mit der Frage nach dem Minarettverbot in der Schweiz setzten wir uns auseinander. Es ist schwierig eine pro oder kontra Antwort zu geben. Die Frage wurde zur Wahl gestellt, was natürlich demokratisch ist. Die Bevölkerung hat entschieden…

Sehr intensiv lernten wir die fremden Kulturen und Nationen am Länderabend kennen: kulinarisch und musikalisch. Aus jedem Land wurden Spezialitäten aufgetischt und das Land vorgestellt. Aus Siebenbürgen durfte natürlich der Speck mit Zwiebeln und die Zakuska nicht fehlen.

Obwohl die Moslems bei dem Seminar in der Minderheit waren, mussten wir sehr viel Rücksicht auf sie nehmen. Sie haben ja fixe Gebetszeiten die eingehalten werden müssen. Dabei frage ich mich: zur Akzeptant gehört nicht auch dass man sich auch nach der Mehrheit richtet bzw. Rücksicht auf die anderen nimmt? Wir als liberale Evangelische würden doch sofort sagen, dass die Zeiten doch flexibel sein sollten. Der Mensch ist ja nicht für den Sabbat geschaffen, sondern der Sabbat für den Menschen…

Obwohl es nur einige islamische Teilnehmer gab, ist der Balkan doch das Gebiet des sogenannten „Euro-Islam“. Ein großer Teil der Bevölkerung im Balkangebiet ist muslimisch. Die Osmanen, die 500 Jahre in diesen Gebieten das sagen hatten, haben deutlich ihre Spuren hinterlassen. So gehört heute ein großer Teil der bosnischen, albanischen und mazedonischen Bevölkerung dem Islam an. Das erklärt auch die Tatsache, dass die Altstadt von Skopje von Minaretten gespickt ist.

Auf dem Programm stand auch ein Moscheebesuch bzw. die Teilnahme an einem islamischen Gottesdienst. Es war Freitag Mittag als ich das erste mal sich richtig das Balkangefühl im regen Verkehrstreiben in Richtung Innenstadt spüren durfte. Es war spannend. Kaum hat man einen Parkplatz gefunden ertönte schon der Gebetsruf des Muezzin, der zeitgleich von mindesten acht verschiedenen Minaretten zu hören war. Im Nu wurden alle Läden geschlossen, jeder hörte mit dem auf was er gerade tat, legte alles hin und eilte zu einer der vielen Moscheen. Irgendwie erinnerte mich das rege Treiben an eine Geschichte aus meiner Kindheit…

Wir drei Siebenbürger begaben uns in eine große Moschee. Zuerst zogen wir uns aber die Schuhe aus. So gehört es sich. Unheimlich viele Männer waren präsent. Die gelebte Frömmigkeit der Muslimen ist sehr beeindruckend. Es taten sich uns aber doch viele Fragezeichen auf. In vielen verschiedenen christlichen Kirchen Europas würde man sicherlich von so einer Präsenz träumen…

Der Ausflug in die Berge Mazedoniens soll nicht unerwähnt bleiben. Diese sind nämlich wunderschön und der Tag am Stausee zu dem wir fuhren, hat sich auf jeden Fall gelohnt, obwohl der Busfahrer, mit dem wir da hingefahren sind, uns da hat sitzen lassen. Vielleicht war ihm eingefallen, dass noch eine weitere Gruppe in Skopje chauffiert werden muss. Das war nicht so schlimm, da wir ja diese malerische Landschaft mit dem Fluss, der einen Canyon in die Berge gefressen hat, und der in einem Stausee mündet, vor uns hatten. Kann es möglich sein, dass ich dieses Bild in den schönen alten Winnetoufilmen, die in den sechziger Jahren im damaligen Jugoslawien gedreht wurden, schon mal gesehen habe?

Der Tag nahm doch einen guten Ausgang. Mit Verspätung aber mit Taxis, kamen wir doch noch zu einer Einrichtung in Skopje, die den interreligiösen Dialog fördert. Nach dem Bürgerkrieg im Balkan war das eine sehr heikle Sache. Trotzdem arbeiten diese Leute seit einigen Jahren erfolgreich an verschiedenen Projekten und werden sogar von der Europäischen Union gefördert. Es wird noch so einiges in Mazedonien gefördert, da sie Anwärter für die Aufnahme in die Europäische Union sind.

Es könnte noch sehr viel gesagt werden zu all dem erlebten. Abschließend möchte ich nur noch folgendes sagen: einen interreligiösen Dialog führen zu können ist ein guter Ansatz Vorurteile und Diskriminierung aus der Welt zu schaffen. Dabei sollte man aber nicht vergessen Profil zu zeigen. Wenn alles zu schwammig wird, wird man nicht ernst genommen. Man führt einen Dialog, aber die eigenen Werte müssen genauso wie die der Moslems o.a. im Vordergrund bleiben. Damit ein Dialog überhaupt existieren kann, muss dieser auf gleicher Ebene, aus gleichen Positionen geführt werden. Wir sind berufen die christlichen Ideale zu vertreten und das sollen wir auch tun. Man muss nicht nur den anderen, den Fremden akzeptieren, man muss auch selber von den anderen akzeptiert werden.

*****

Uwe Seidner / Wolkendorf

No responses yet

Sep 03 2009

Ein Sommer in Wolkendorf

Published by admin under Jugend

Der Sommer nimmt auch dieses Jahr sein Ende und nun heißt es, gesammelte Eindrücke zu bündeln. In diesem Jahr konnte man so einiges in Wolkendorf erleben von Arbeitscamp zu Zeltlagern.
Als der Sommer seine schönsten und wärmsten Tage erreichte, hieß es für Jugendliche aus den Kirchengemeinden Wolkendorf und Heltau, Zelt, Schlafsack, Löffel und Gabel einzupacken - und es ging los. Zusammen mit Diakon Mario Dietze und der Partnerjugend aus der Meissner Gegend traf man in Schäßburg aufeinander, um das erste Ziel anzupeilen.
Wie bei Begegnungen vergangener Jahre üblich, stand auch diese Zeltreise unter einem Thema: „Meine Träume in unserem Europa“. Man erfuhr über den Traum allgemein, welche Rätsel er der Wissenschaft aufwirft und was er aus psychologischer Sicht bedeutet. Aber auch mit Träumen einiger Gestalten der Bibel (Abraham, Josef oder anderer), beschäftigten wir uns. Träume konnten nur von besonderen Menschen gedeutet und entschlüsselt werden. Das Thema war auf jeden Fall von Interesse, da die jungen Leute ständig so ihre Träume haben.
Ein Ziel dieser Begegnung war auch, dass sich deutschsprachige Jugendliche aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen trafen, um gemeinsam Menschen in ihren Tra-ditionen und Kulturen kennenzulernen. Die Jugendlichen sollten durch das gemeinschaftliche Erleben von Kultur wie Trachten, Musik und Handwerk, sich den multikulturellen Raum eines vereinigten Europa vergegenwärtigen. Sie sollten positiv in ihrem Denken über die Europäische Union und die jüngste Osterweiterung der EU eingestimmt werden und das Zusammenleben der einzelnen Völkerschaften in der Europäischen Union als ihre Chance betrachten.
Zuerst ging es zu den Szeklern. Man zeltete an dem schönen See Bezidu Nou. Er überflutete 1989 ein ganzes Dorf. Heute guckt nur noch der Kirchturm aus dem See. Es ging zu Burgen und Schlössern, und wir besuchten das Salzbergwerk Praid und die Töpfersiedlung Korond.
Auf Burzenländer Tradition stießen wir beim Waldgottesdienst im Geisterwald bei Nussbach. Alle Gemeinden des Burzenlandes reisten im Geisterwald an, um im Freien einen Gottesdienst abzuhalten. Die Jugendlichen reisten mit ihren Zelten schon vorher an und bereiteten so den Platz für den Gottesdienst vor.
Aus dem Geisterwald ging es zur Mágura im Königsteingebirge, wo uns Herr Hermann Kurmes erlaubte, auf dem Grundstück der schönen Villa Hermani, die er führt, zu zelten. Von da aus konnten wir sehr schöne Wanderungen starten und erlebten die wilden Tiere in freier Bahn oder den einen oder anderen Hirten, der mit seinen Schafen über die Auen zog. Jedoch nicht alle wagten bei Wind und Wetter den Aufstieg zum Kleinen Königstein mit einer Höhe von ca. 2000m.
Zufrieden, vielleicht ein bisschen erschöpft kamen die Leute schließlich jeder in seinem zu Hause wieder an. Gerne erinnerte man sich auch nachher an die Tage, an denen deutsche, sächsische oder rumänische Wörter lustig durcheinander klangen.
Daraufhin erfolgte der Besuch Jugendlicher aus der Schweiz mit ihrem Pfarrer Thomas Dummermuth gemeinsam mit Jugendlichen aus Sächsisch Regen mit Pfarrer Zorán Kézdi, seit neuestem Stadtpfarrer in Heltau. Freiwillig arbeiteten sie in der Kirchenburg Neustadt. Sie misteten am Friedhof aus oder tätigten auf Anweisung des Herrn Kurators Erhard Porr Gärtnereiarbeiten im Hof der schönen Neustädter Kirchenburg.
Zu einem Arbeitscamp unter der Leitung von Christian Draghici aus Heltau fanden sich auch Jugendliche aus London, Leipzig und Heltau in Wolkendorf ein. Diese Treffen finden schon seit den neunziger Jahren in den drei Ländern England, Ostdeutschland und Rumänien abwechselnd statt. Sie haben schon Tradition. Jedes Jahr trifft man sich einmal, um Arbeiten zu verrichten, die unter dem Leitspruch der Gemeinnützigkeit stehen. In diesem Jahr hatten wir das Glück, die Gruppe in Wolkendorf zu empfangen. Freiwillig strichen die Jugendlichen die Kornkammern der altehrwürdigen Kirchenburg in Wolkendorf an, so dass sie jetzt in einem frischen Weiß erstrahlen. Auch auf dem Friedhof wurde viel gearbeitet. Von den renovierungsbedürftigen Gruften, wurde der Verputz, der schon am Bröckeln war, komplett abgeschlagen.
Aber es wurde nicht nur gearbeitet, sondern man unternahm auch schöne Ausflüge in die Umgebung. Unvergessen bleibt der Badetag am Sankt Anna See oder der Nachmittag und der Abend in Deutsch-Weißkirch. Das Abendessen bei Familie Fernolend in Weißkirch kann sicher als einer der Höhepunkte dieser Begegnung betrachtet werden - und so erfuhr die sommerliche Träumerei einen „geschmackvollen“ Ausklang.

Uwe Seidner
Wolkendorf

No responses yet

Aug 24 2009

Jugendkonferenz in Prag zum Thema Demokratie und Migration

Published by admin under Jugend

Zwischen dem 21. und 28. Juni trafen sich junge Leute vier verschiedener Kontinente in der goldenen Stadt Prag, um sich mit dem Thema „Demokratie und Migration“ auseinanderzusetzen. Aus Ländern wie Macedonien, Georgien, Rumänien, Belgien, Slowakei, Italien, Deutschland, Lettland, Bulgarien, Griechenland, Albanien, Tschechien, Somalia, Indien, Australien, u.a. reisten Leute an, die vor allem in Minderheiten leben, eingeladen von dem „Ecumenical Youth Council in Europe / Ökumenischer Jugendrat in Europa“ (EYCE).

Über diese Tagung habe ich von unserem Ortspfarrer Uwe Seidner erfahren und da mich dieses Thema ansprach, aber natürlich auch die goldene Stadt lockte, ging ich gerne dieser Einladung nach, gemeinsam mit Roxana Brinciu aus Wolkendorf, die an der deutschen Schule in Zeiden als Grundschullehrerin tätig ist.
EYCE ist ein Forum, in dem 26 Länder vertreten sind. Das EYCE ist ein ausgeprägtes Netzwerk junger Christen, die die Einheit aller Christen in Europa fördern soll. Im Statut des EYCE heißt es, dass alle Mitglieder Jesus Christus als Herrn und Heiland anerkennen sollen. Versöhnung untereinander, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt stehen als Ziele. Mit dem ökumensichen Hintergrund arbeitet EYCE darauf hin, christliche Kirchen und deren Jugend zu motivieren, um dieses Ziel der Einheit zu erreichen. Die Begegnung und das gegenseitige Kennenlernen sind der beste Weg, Leute aus verschiedenen Konfessionen, mit verschiedenen kulturellen und traditionellen Hintergründen zusammen zu bringen. So werden vom ökumenischen Jugendrat regelmäßig Tagungen, Seminare und Fortbildungen organisiert.
Das Thema der diesjährigen Tagung in Prag „Demokratie und Migration“ fand ich sehr interessant, wenn man die heutige politische Lage eines vereinten Europas unter die Lupe nimmt. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurden die Grenzen mehr oder weniger geöffnet und Europa wurde zu einem richtigen Migrationsfeld. Komplette Familien ändern heutzutage ihren Wohnsitz, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Manche jungen Teilnehmer, die ich auf dieser Begegnung kennengelernt habe, erzählten von solchen Erfahrungen. So erzählte Saroh Koshin aus Somalia über die Hintergründe ihrer Flucht aus Somalia. Seit zwölf Jahren lebt sie in den Niederlanden.
Das Tagesprogramm begann mit dem Frühstück, nachdem man auf Gruppen aufgeteilt wurde, die dann verschiedene Verantwortungen und Aufgaben übernehmen sollten, wie zum Beispiel eine Andacht.
In aktiven Arbeitsgruppen beschäftigten wir uns mit folgenden Fragestellungen: Was ist Migration, wie sieht Migration innerhalb Europas aus, welches sind die politischen Hintergründe, was ist Demokratie, vor welchen Herausforderungen steht man, wie kann man aktiv mitwirken, wie kann man mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Medien, Regierungen und Bürgern zusammenarbeiten?
In einer Sitzung stellten wir fest, dass auch Kirche eine wichtige Rolle bei Migration spielt. Migranten wandern aus einem kirchlichen Umfeld aus und können dieses Umfeld der eigenen Konfession wiederfinden. Man hat die Chance, integriert zu werden. Es gibt aber auch das Gegenteil. Es kommt zum Übertritt zu anderen Konfessionen. Dafür musste man in Gruppen fünf Argumente rausfinden, weshalb man einer bestimmten Konfession beitreten sollte.
Weiter berichteten die verschiedenen Teilnehmer bei der Vorstellung des eigenen Landes, als Teil eines großen Migrationsmarktes, über den Migrationstrend und welche Hintergründe er hat, ob es sich um finanzielle oder um Verfolgungsgründe handelt.
An einem Tag setzten wir uns mit der Arbeit an Projekten auseinander. Es sollte ein Projekt aufgestellt werden, das die Unterstützung und Integration von Migranten als Ziel hatte. Ein wichtiges Stichwort war Konfliktbearbeitung. Eine gründliche Analyse der Konflikte, die zwischen Imigranten und Einheimischen entstehen, stand als wichtiger Punkt im Raum.
Eine Jury sollte schließlich entscheiden, ob dieses Projekt einer Finanzierung würdig ist. Die Diskussionen waren sehr rege, da man nicht immer gleicher Meinung war; denn man kam ja aus verschiedenen Kulturen und Traditionen. Aber trotzdem wuchs die Gruppe zu einer Einheit zusammen.
Diese Begegnung mit so verschiedenen Menschen aus so verschiedenen Ländern und Kulturen hat mich sehr fasziniert. Mit Begeisterung verfolgte ich den Länderabend, wo jedes Land, das vertreten war, etwas Spezifisches vorstellte: z.B. Speisen, Getränke, Musik und Tänze.
Unvergesslich bleiben die Bilder die sich bei der Stadtführung eingeprägt haben: die Astronomische Uhr, die Karlsbrücke, der Wenzelsplatz oder der Schlossberg. Im großen Ganzen kann ich sagen, dass ich viel nach Hause mitgenommen habe. Man lernt nicht nur etwas zu einem aktuellen Thema dazu, sondern auch die Bekanntschaften die man geschlossen hat, haben einen besonderen Wert. Sie eröffnen neue Horizonte.

von Monika Paiuc / Weidenbach

No responses yet

Aug 09 2009

Workcamp in Wolkendorf: Helfen und Gemeinschaft finden

Published by admin under Jugend

Wenn ein englischer Jugendlicher sagt „Eu sparg zidul cu linguriţa mai bine decât tine“, dann ist das schon verwunderlich. Und lustig. Viel Spaß hatten Jugendliche aus Deutschland, England und Rumänien beim diesjährigen Workcamp in Wolkendorf im Burzenland (27. Juli – 7. August 2009). Wir Leipziger, Opringtoner, Hermannstädter und Heltauer machten uns in der Wolkendorfer Kirchenburg nützlich, indem wir die innere Ringmauer kalkten, die alten Kammertüren strichen und den alten Verputz bei einigen Gruften abklopften.

Bereits das 19. Mal traf sich die Dreiländergruppe. Jeden Sommer kamen neue Teilnehmer hinzu, ältere Jugendliche übernahmen Verantwortung in Leitung und Transport. Letztes Jahr trafen wir uns in Deutschland, vor zwei Jahren in England. Ziel der Workcamps ist es, gemeinsam zu helfen und Glauben zu finden. Wir hielten regelmäßig Andachten, sangen viel und feierten gemeinsam Gottesdienst.

Besonders Spaß gemacht haben uns die Pausen bei der Arbeit, das Lagerfeuer, das Feierabendbier, das Gitarre Spielen. Die Verständigung klappte prima, meist auf Englisch, aber auch auf Deutsch und manchmal Rumänisch (siehe oben). Jeden Tag übernahm eine Dreiergruppe den Küchendienst, auch da gelang die Verständigung. Auf mehreren Ausfahrten erkundeten wir die Umgebung und waren baden (mit und trotz Hund Maxi, unserem Maskottchen).

Die Jugendlichen des Workcamps bedanken sich bei den Sponsoren, die das deutsche Team gefunden hatte, bei Christian Drăghici, dem Leiter der rumänischen Gruppe, und beim Wolkendorfer Pfarrer Uwe Seidner, dem guten Gastgeber.

Liviu Trifan, Heltau

Freiwilliger Arbeitseinsatz in der Wolkendorfer Kirchenburg

Workcamp

Foto: Eva Cosoroabă

No responses yet

Mär 23 2009

Eisige Freizeit am Bulea-See

Published by admin under Jugend

Vom 20. zum 22. März verbrachten einige Jugendliche der Kirchengemeinde Wolkendorf eine Freizeit am Bulea-See. Die verschneiten Berge rund um den See boten eine atemberaubende Kulisse; sie sind neben der Eiskirche und dem Eishotel eine Attraktion für sich. In der Hütte beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema: Welche Möglichkeiten und Perspektiven haben wir als deutsche Minderheit in Gesellschaft und Politik. Dabei bot sich die günstige Gelegenheit, ein Gespräch zu führen mit Arnold Klingeis, dessen Familie die Hütte, aber auch die Eiskirche und das Eishotel betreibt. Die Familie Klingeis kehrte im Jahr 2000 aus Deutschland zurück, kaufte die abgebrannte Hütte am Bulea-See, und begann mit dem Wiederaufbau. 2001 konnte die Hütte eingeweiht und in Betrieb genommen werden. Seit dem Juni vergangenen Jahres stellt Arnold Klingeis im jungen Alter von 30 Jahren, als Vertreter des Deutschen Forums, den Bürgermeister von Freck.
In unserem Gespräch, in dem die jungen Leute Fragen an ihn richteten, deutete Arnold Klingeis darauf hin, man habe als Vertreter einer Minderheit in Rumänien eine relativ gute Position. Die rumänische Gesetzgebung sei minderheitenfreundlich, und räume den Angehörigen einer Minderheit sehr viel Spielraum in der Politik ein. In den Ländern der Europäischen Union gäbe es nichts dergleichen. Als deutsche Minderheit haben wir es leicht, ins öffentliche Leben einzusteigen, weil uns ein guter Ruf vorausgeht. In Freck stellt das Deutsche Forum seit den letzten Wahlen fünf Stadträte. Arnold Klingeis meint, um etwas erreichen zu wollen, braucht man sehr viel Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen.
Die nächste Frage lautete: Wie er mit den Politikern der großen Parteien zurechtkomme. Politiker seien ja mit allen Wassern gewaschen. Das Verhältnis zu den anderen Parteien scheint zurzeit ein gutes zu sein. In einer Gemeindeleitung muss man auf professioneller Ebene zusammenarbeiten. Die Gefühlsebene wird sozusagen auf einen Nullwert herabgesetzt.
Das Gespräch mit der Familie Klingeis gestaltete sich als sehr aufschlussreich. Aus solchen Begegnungen können die Jugendlichen dazu angeregt werden, zu verschiedenen Fragen und Problemen Stellung zu nehmen, und im Idealfall sich selber einzubringen.
Die Zeit am Bulea-See reichte auch aus, eine Wanderung zu unternehmen. Wir tasteten uns durch das Dunkel des fast völlig zugeschneiten Tunnels hindurch, bis wir auf der anderen Seite der Berglehne, im Kreis Arges, hinaus traten. An riesigen Eiszapfen die von oben nach unten wuchsen, kamen wir vorbei; aber der wunderbare Ausblick über das Tal hinweg, auf der anderen Seite des Berges war die größere Belohnung.
Für die Konfirmanden bot sich auf dieser Freizeit die letzte Gelegenheit, eine Generalwiederholung durchzunehmen. Am Palmsonntag, dem 5. April, werden fünf Konfirmanden in Wolkendorf gemeinsam mit ihren Eltern zu ihrem ersten Abendmahl vor den Altar treten.
Etwas für die Jugendlichen noch nie Gesehenes war die Eiskirche und das Eishotel. Von den feinen und maßvollen Schnitzarbeiten im Eis waren sie besonders beeindruckt. Im Chorraum prangt der Gekreuzigte in Eis gemeißelt. Ebenso kann man das letzte Abendmahl des Herrn bewundern. Die Eiskirche feiert schon ihr 3jähriges Bestehen. Jeden Winter lebt sie von Neuem auf.
Am Sonntag Lätare feierten wir den Gottesdienst in der Eiskirche, sozusagen als krönenden Abschluss dieser Freizeit. Zu diesem Gottesdienst reisten evangelische Gemeindeglieder vor allem aus den Gemeinden Rosenau und Bartholomae an, aber auch aus Tartlau und Heldsdorf. Den Predigtgottesdienst gestaltete Pfarrer Kurt Boltres/ Bartholomae. Den rumänischen Teil der liturgischen Stücke versah ich selbst. In der Predigt ging es um das Opfer Jesu, an das wir erinnert werden durch das Wort vom Weizenkorn, das erstirbt und dadurch viel Frucht bringt. Es liegt auch im natürlichen Kreislauf der Natur, dass etwas absterben muss, damit etwas Neues – eben ein neues Leben erhalten kann. Noch vor etlichen hundert Jahren, als wiederholt Hungersnöte wüteten, streuten die hungrigen Menschen ihr Saatgut aus, verwerteten es also nicht zum Brotbacken, denn sonst hätten sie sich um die Zukunft gebracht. So ergeht es uns mit Christus dem Herrn. Er musste den Tod auf sich nehmen, um einen neuen Lebensstrom fließen zu lassen. Und so lässt uns dieses Wort froh und dankbar zum Kreuz aufschauen.
Nach dem Gottesdienst hieß es, Abschied nehmen von der Familie Klingeis, die sich sehr freundlich um uns gekümmert hat. Wir warfen noch einen Blick über das strahlende Weiß der Berge rings um den Kessel, und traten die Talfahrt mit der Gondel an.
Wir bedanken uns recht herzlich für die freundliche Unterstützung durch die Deutsche Botschaft in Bukarest, durch deren Förderung diese Freizeit ermöglicht wurde.

Uwe Seidner / Wolkendorf

One response so far

Feb 07 2009

Über das Jugendrecht

Published by admin under Jugend

In Seligstadt tagte der evangelische Landesjugendmitarbeiterkreis

Vor kurzem trafen sich Jugendliche aus verschiedenen Kirchengemeinden in Seligstadt und besprachen das Thema Jugendrecht. Seit einigen Jahren organisiert die Jugendarbeit der Evangelischen Kirche verschiedene Jugendlager. Die Mitarbeiter, die bei diesen Lagern mithelfen, müssen auch stets ein gutes Beispiel abgegeben. Auf diesem Landesjugendmitarbeiterkreis (LJMK) wurde uns deutlich gemacht, welches die Regeln des Jugendwerkes sind, an die man sich halten muss. Es gibt Regeln und Pflichten, die die Mitarbeiter, aber auch die Jugendlichen einhalten müssen. Die Verantwortungen in einem Jugendlager sind vor allem für Leiter und Mitarbeiter erheblich. Unter Alkoholeinfluss kann so einiges bei Jugendlichen schiefgehen. So herrscht also auf Freizeiten Alkoholverbot: Den Rauchern sind besondere Orte zugewiesen, so dass keine Brandgefahr besteht. Und natürlich ist verboten Gewalt anzuwenden.

Am Freitagabend reisten alle Teilnehmer an und es wurde gemeinsam zu Abend gegessen. Gleich danach erzählte uns Pfarrer Johannes Klein aus Fogarasch über Recht und Jugend, in der Bibel.

Den nächsten Tag kam sogar eine Rechtsanwältin, Frau Doina Moga, nach Seligstadt, um uns Jugendlichen verschiedene Fragen zu beantworten. Sie machte uns vor allem darauf aufmerksam, dass man als jugendlicher Mitarbeiter vor allem für Minderjährige die Verantwortung trägt. Erst ab 18 wird man sozusagen strafmündig. Bei verschiedenen Vergehen drohen Verwaltungsstrafen, aber auch Gefängnisstrafen. Im Strafgesetzbuch heißt es, dass das Verteilen von Ohrfeigen verboten ist. Strengstens verboten ist der sexuelle Umgang mit Minderjährigen. Dafür könnte man ins Gefängnis kommen. Für Alkoholkonsum gibt es gesetzlich keine Regelung, dafür aber wird der Besitz und die Einnahme von Drogen strengstens bestraft.

Nach diesem Gespräch ist es uns sehr deutlich geworden, vor welche Verantwortung wir gestellt werden. Ein Leiter müsste ständig Kontrollen durchführen oder das schlechte Benehmen eines Jugendlichen anmahnen, vielleicht sogar die Eltern anrufen, damit sie ihr Kind aus dem Freizeitlager abholen. Doch auch so kann man nicht zu hundert Prozent sicher sein, ob auch alles im grünen Bereich bleibt.

Am Nachmittag gab es noch eine Gruppenarbeit mit Christiane Neubert aus Fogarasch. In Gruppen mussten wir einige Fragen zum Thema Jugendrecht behandeln. Abends wurde schließlich von FSJlern ein Spielabend organisiert, der mächtig Spaß machte.

Am Sonntag feierten wir einen Jugendgottesdienst. Er wurde von Pfarrer Uwe Seidner aus Wolkendorf und Vikar Andreas Hartig aus Hermannstadt gestaltet. Auch meldeten sich verschiedene Jugendliche freiwillig zur Gottesdienstgestaltung. Jeder übernahm eine Aufgabe: die Schriftlesung, ein Fürbittengebet oder Lieder singen.

Pfarrer Uwe Seidner betonte in seiner Predigt, dass der liebe Gott uns Menschen einen freien Willen geschenkt hat. Er stellt uns aber vor die Verantwortung der Entscheidung. Mit dem Gebot „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, werden alle anderen Gebote eingehalten. Es ist uns also alles erlaubt, solange wir damit in christlicher Verantwortung umgehen. Geld, Macht, Alkohol und Zigaretten können einen Menschen gefangen nehmen. Sie werden zu Götzen. Und ab dem Augenblick kann man nicht mehr Gott dienen, sondern man wird der Sklave des Geldes oder der Zigarette oder des Alkohols. Ein Betrunkener torkelte durch die Straßen der Stadt. Er stößt auf eine Mauer und tastet sich voran. Stundenlang… Es war eine Litfaßsäule. Irgendwann merkt er, dass etwas faul ist. Seine Feststellung: „Eingemauert!“ So kann eine Abhängigkeit zum Teufelskreis werden. Nur Christus als Mitte des Lebens kann diese Mauern sprengen.

Nach dem Gottesdienst gab es ein gemeinsames Mittagessen - dann hieß es Abschied nehmen. Aber nur bis zum nächsten LJMK.

Ana Vasiloiu, Wolkendorf

No responses yet

Okt 22 2008

Mitarbeiterwochenende in Pruden

Published by admin under Jugend

Jüngst trafen sich die Vertreter des Landes-Jungend-Mitarbeiter-Kreises in Pruden bei Schäßburg. Das Leitthema stellte die Zukunft der evangelischen Jugendarbeit. Es standen folgende Fragen zu denen man sich Gedanken machen sollte im Raum: Wie soll Jugendarbeit sein? Was muss Jugendarbeit bringen? Was soll Jugendarbeit bewirken? Gleichzeitig wurde auch der erste überregionale Jugendgottesdienst vorbereitet. Es sollte der erste Gottesdienst dieser Art sein.
Das Wochenende begann mit einem gemeinsamen Abendessen und danach konnte man sich kennen lernen. Der Abend wurde mit einer Andacht abgeschlossen.
Samstag früh nach der Andacht, ging es schon mit der Vorbereitung für den Jugendgottesdienst los. Am Nachmittag gab es dann berichte von den verschiedenen Jugendlagern, die in diesem Sommer stattgefunden haben und über Aktivitäten die auf Gemeindeebene statt gefunden haben. Automatisch führte das zur Frage, wie es nun weiter gehen soll. In Blick wurde ein Workshoplager gefasst, wo Gitarrenunterricht angeboten werden soll und wo gebastelt werden soll. Jeder durfte auch seine Wünsche und Erwartungen an die Jugendarbeit aufschreiben und abgegeben.
Pünktlich 16 Uhr fand schließlich der Jugendgottesdienst mit Heiligem Abendmahl in der Nachbargemeinde Dunnesdorf statt. Gepredigt hat Pfarrer Christian Agnethler aus Kronstadt und die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Pfarrer Gerhard Servatius aus Mediasch und Christiane Neuber aus Fogarasch.. Zu diesem Gottesdienst waren auch Leute aus den umliegenden Gemeinden eingeladen. Der Gottesdienst war also gut besucht, etwa 50 Teilnehmer kamen.
Am Sonntag klang das Wochenende mit einigen Liedern, die von den Jugendlichen sehr gern gesungen wurden, aus. Nach einem guten Mittagessen und positiven Rückmeldungen der Jugendlichen trat man den Heimweg an. Nun heißt es Abzuwarten was die Zukunft bringt und welche Türen von unserer Kirchenleitung der Jugendarbeit eröffnet werden.

Sergiu Vasiloiu,
Wolkendorf

No responses yet

Okt 22 2008

Suche nach religiöser Identität (Christliche Jugendliche in der Begegnung mit dem Islam)

Published by admin under Jugend

So lautete das Thema mit dem sich die evangelische Jugendgruppe aus Wolkendorf jüngst innerhalb einer Jugendrüstzeit im kirchlichen Jugendzentrum in Techirghiol am Schwarzen Meer beschäftigte. Es galt eine fremde religiöse Identität kennen zu lernen. Durch das Kennenlernen von etwas Fremden, etwas Neuem wurden die Jugendlichen dazu motiviert auch vor allem über die eigene religiöse Identität nachzudenken. Dazu bot sich das kulturelle und religiöse Leben der tatarischen islamischen Minderheit an. Die Jugendlichen erkannten auch dadurch, dass nicht nur wir als deutsche Minderheit in einem orthodox geprägten Umfeld leben, sondern dass es noch andere gibt, die eine eigene Kultur und Religion leben.

Continue Reading »

No responses yet

Aug 04 2008

Jugendbegegnung unter dem Thema “Grenzenlos” in Deutschenbora bei Meißen

Published by admin under Jugend

Von Freitag, den 18. Juli bis Sonntag, den 27. Juli. hatte Diakon Mario Dietze von der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lommatzsch - Neckanitz uns die Wolkendorfer Jugendgruppe gemeinsam mit einer Gruppe der Heltauer Jugend zu einer Jugendbegegnung in diese Kirchengemeinde eingeladen. Die Jugendlichen aus Sachsen pflegen seit einigen Jahren eine Partnerschaft zur Jugendgruppe in Heltau. Das Ziel dieser Begegnung war nun, diese Partnerschaft zu erweitern. In Zukunft will man sich einmal im Jahr treffen. Nächstes Jahr steht wieder ein Besuch in Siebenbürgen an. Die Jugendgruppe aus Sachsen wird dann auch hier in Wolkendorf erwartet.

No responses yet

Jul 16 2008

Waldgottesdienst und Jugendfreizeit

Published by admin under Allgemeines, Gottesdienst, Jugend

Am 6. Juli fand im Geisterwald bei Nußbach der alljährige Waldgottesdienst statt. Die Gemeinden des Burzenlandes trafen sich an diesem 7. Sonntag nach Trinitatis zu diesem Gottesdienst. Es predigte Pfarrer Siegmar Schmidt aus Reps. Die Liturgie hielt Pfarrer Andras Pal aus Tartlau und die Schriftlesung Pfarrer Uwe Seidner aus Wolkendorf. Anschließend an den Gottesdienst wurde eine Kollekte gesammelt, die nach Bistritz gehen wird. Sie ist für die Renovierung des abgebrannten Kirchenturms gedacht.

S6302528 S6302529 S6302524 S6302526

Mit dieser Gelegenheit fand auch eine Jugendfreizeit im Geisterwald statt. Pfarrer Andras Pal hat zu dieser Freizeit, die vom 4. bis 6. Juli dauerte, eingeladen. Es trafen such Jugendliche aus Wolkendorf, Bartholomae und Bukarest. Die Jugendlichen diskutierten aktuelle Themen, die sie beschäftigten und gingen wandern. Eine kleine Gruppe schaffte es sogar bis zur Heldenburg. Die wunderbare Aussicht von der Heldenburg über das ganze Burzenland war die Belohnung für die Anstrengung.

S6302517 S6302495 S6302477 S6302511

2 responses so far